BAUPHYSIKALISCHE NACHWEISE
KONSEQUENTE ÜBERPRÜFUNG DER EINHALTUNG VON BAUSTANDARDS

Die Kontrolle des Baufortschritts an definierten Stellen ist notwendig und eine verbindliche Vorgabe, um Fördermittel der KfW zu erhalten. Zudem ist die Erstellung der bauphysikalischen Nachweise eine Qualitätssicherung, die Sie vor unangenehmen Überraschungen schützt.

Wärme

Bei Neubau und baulichen Veränderungen am Gebäude müssen Sie den Wärmedurchgang entsprechend den Festlegungen der EnEV begrenzen. Der Bauteilnachweis dient dem rechnerischen Nachweis des resultierenden U-Wertes für das geplante Bauteil bei kleineren Erweiterungen (ab 10 % der jeweiligen Bauteilfläche bzw. beim Aus- und Anbau von 15 m2 bis 50 m2 Nutzfläche). Darüber hinaus benötigen Sie einen vollständigen EnEV-Nachweis, der für das gesamte Gebäude zu berechnen ist.

Bauteilnachweis

Bei Neubau und baulichen Veränderungen am Gebäude müssen Sie den Wärmedurchgang entsprechend den Festlegungen der EnEV begrenzen. Der Bauteilnachweis dient dem rechnerischen Nachweis des resultierenden U-Wertes für das geplante Bauteil bei kleineren Erweiterungen (ab 10 % der jeweiligen Bauteilfläche bzw. beim Aus- und Anbau von 15 m2 bis 50 m2 Nutzfläche). Darüber hinaus benötigen Sie einen vollständigen EnEV-Nachweis, der für das gesamte Gebäude zu berechnen ist.

Energetische Berechnung von Wohn- und Nicht-Wohngebäuden

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bewertet die Energieeffizienz der Gebäudehülle und der Anlagentechnik gemeinsam. Um die Einhaltung des maximal zulässigen Primärenergiebedarfs nachzuweisen, ist die energetische Berechnung unerlässlich, in die alle energetisch wichtigen Faktoren einfließen. Sie ergibt ein umfassendes Bild vom energetischen Zustand eines Gebäudes vor und nach einer Modernisierungsmaßnahme. Eine wichtige Grundlage für die energetische Bewertung bildet die DIN-Normenreihe DIN V 18599, die sich mit der Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung von Gebäuden befasst.

Schallschutz

Welche Baustoffe eignen sich für den Schallschutz und machen in Ihrem Gebäude Sinn? Kommen die ausgewählten Materialien auch tatsächlich zum Einsatz? Als Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz berechnen und optimieren wir alle für Ihr Bauvorhaben wichtigen Parameter, um die für Sie günstigste Fördermaßnahme zu ermitteln. Außerdem überprüfen wir die Einhaltung der Vorgaben und dokumentieren die Baufortschritte oder etwaige Mängel, um die Qualität Ihres Bauvorhabens zu steigern – entsprechend der neuen Norm DIN 4109 zum Schallschutz im Hochbau, die (bitte Zeitpunkt ergänzen) in Kraft tritt.

Sommerlicher Wärmeschutz

Gegen die sommerliche Hitze helfen diverse Maßnahmen, die es während des Bauvorhabens zu berücksichtigen gilt. Um auch hier die Vorgaben für Förderungen einzuhalten und Ihre eigenen Vorstellungen zu berücksichtigen, kontrollieren wir die Abläufe der Baumaßnahmen und dokumentieren, welche Baustoffe bzw. Bauteile eingesetzt wurden. So lässt sich eine optimale Balance zwischen Wärme- und Kälteschutz herstellen und über das ganze Jahr hinweg ein angenehmes Raumklima schaffen.

Lüftungskonzept

Ein gutes Lüftungskonzept basiert auf einem klar umrissenen Plan, der die bestmögliche Belüftung aller Gebäudeteile gewährleistet. Wir analysieren das bestehende Lüftungskonzept und sprechen die bei der Beantragung von KfW-Fördermitteln erforderlichen Empfehlungen für dessen Anpassung aus. Oft können wir dadurch Kosten einsparen und Ihnen Alternativen vorschlagen, die besser für Ihr Gebäude geeignet sind – zum Beispiel stromsparende Lüftungsanlagen, die Feuchtigkeitsschäden vermeiden und optimal für Ihr Gebäude ausgelegt sind.

Hydraulischer Abgleich

Selbst die beste Heizungsanlage kann nur dann die optimale Leistung bringen, wenn sie korrekt eingestellt ist. Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass sich die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit am richtigen Ort im System befindet, um die Wärme gleichmäßig und effizient zu verteilen. Dazu werden alle Komponenten der Heizungsanlage – vom Heizkessel bis zur Heizungspumpe – richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. An den Thermostatventilen wird durch Voreinstellung die Durchflussmenge des Heizwassers am Heizkörper reguliert und an den erforderlichen Bedarf des Raumes angepasst. Ab 2017 ist ein detailliertes Verfahren für den hydraulischen Ausgleich vorgeschrieben, das wir schon heute anwenden.

Wärmebrücken

Die so genannten Wärmebrücken, umgangssprachlich auch als Kältebrücken bezeichnet, stellen oft ein großes Problem dar. Gebäude verlieren an diesen Stellen enorme Mengen an Energie. Wärmebrücken verursachen daher einen erhöhten Heizungsbedarf und höhere Kosten. Gleichzeitig fördert die geringere Innenoberflächentemperatur die Schimmelbildung, die zu einer Schädigung der Bausubstanz und gesundheitlichen Risiken führen kann. Wir kontrollieren ihr Bauvorhaben und stellen von Anfang an sicher, dass keine nennenswerten Wärmebrücken entstehen.

Innendämmung

Die Innendämmung ist eine beliebte Maßnahme, um ein Gebäude energetisch zu modernisieren und eignet sich insbesondere für Objekte, die nur kurzfristig oder stundenweise beheizt werden. Auch bei Gebäuden, deren Außenhülle nicht verändert werden darf, weil sie beispielsweise unter Denkmalschutz stehen. Um Heizkosten zu senken und vor Schimmelbildung zu schützen, berechnen wir den Temperaturfaktor f*Rsi, erstellen Feuchtediagramme und beraten Sie kompetent zur Innendämmung. Damit vermeiden Sie von vornherein Stolpersteine, durch die eine Dämmung ineffektiv und teuer werden kann.

Berechnung des f*Rsi-Werts

Der Temperaturfaktor f*Rsi ist eine dimensionslose Größe zur Beurteilung von Wärmebrücken. Je größer der Temperaturfaktor ist, desto besser ist der Wärmeschutz in diesem Bereich. Ein kleiner Faktor kennzeichnet eine niedrige raumseitige Oberflächentemperatur. Das Ergebnis sollte größer 0,7 sein, da ansonsten keine Tauwasserfreiheit auf der Oberfläche besteht und das Risiko einer Schimmelbildung steigt. Gerne berechnen wir diesen Wert für Ihr Gebäude.

Feuchte und Temperatur

Zur Beurteilung von Wärmebrücken und des Feuchteverhaltens von Außenbauteilen erstellen wir Gutachten und Feuchteschutzanalysen an beliebigen Anschlussdetails zum Einsatz im Rahmen von EnEV-Nachweisen sowie gutachterliche Untersuchungen von Tauwasserbildung und Schimmelpilzgefahr.